So wird Holz richtig gelagert . . .

Eine trockene Lagerung und gute Lüftung des Heizholzes ist wichtig.

Bei Häusern mit seitlich offenen Dächern kann Brennholz gut im Freien gestapelt werden. Das Dach muß so weit vorgezogen sein, daß das Holz auch bei Schlagregen nicht wieder naß wird. Je besser der Holzstapel durchlüftet wird, umso rascher trocknet das Holz. Auf keinen Fall darf es rundum mit Plastikplanen abgedeckt werden; frisches Heizholz kann darunter nicht trocknen.

Wird Holz in einem geschlossenen Raum (Keller, Garage) gelagert. muß ein dauernder Luftaustausch gewährleistet sein.

Lagern Sie Holz nicht in der Nähe von Feuerquellen. Legen Sie nur soviel Holz in die Nähe des Kamins oder Kachelofens, wie es der tägliche Bedarf erfordert. Schaffen Sie keine Feuerbrücken und versperren Sie keine Rettungswege durch die Lagerung von Holz.

Und so vermeidet man unnötige Umweltbeeinträchtigungen und Nachbarbeschwerden:

Erfahrungen zeigen, daß ein Holzfeuer auch gefährliche Stoffe ausstoßen kann.

Ursache ist stets eine nicht vollständige Verbrennung der Holzgase. Dafür können folgende Umstände verantwortlich sein:

  • eine zu niedrige Verbrennungstemperatur,
    z.B. weil das Holz zu feucht ist;
  • eine unzureichende Luftzufuhr;
  • ein ungeeigneter Ofen.

Die Skala der dann entstehenden Substanzen reicht von Kohlenmonoxid, Essigsäure, Phenolen, Methanolen, Formaldehyd, weiteren Kohlenwasserstoffen bis hin zu Ruß. Diese Stoffe sind teilweise giftig. Ihre Entstehung läßt sich aber weitgehend vermeiden.

Für einen möglichst geringen Schadstoffauswurf ist bei der Verwendung von Holz wichtig, nicht zu dicke Holzscheite zu verfeuern. Sie zünden
schlecht und verbrennen schwer (Rauchentwicklung).

Rundholz sollte mindestens 1x gespalten werden.

Die Anheizphase, bei der in besonderem Maße Zersetzungsprodukte auftreten, muß durch die Verwendung von Kleinholz möglichst schnell durchlaufen werden, um rasch hohe Temperaturen zu erreichen.

Eine vollständige Verbrennung findet bei Temperaturen von ca. 600 °C statt, die ist bei gut konstruierten Feuerstätten gewährleistet.

Besonders schädlich wirkt sich eine Drosselung der Luftzufuhr während der Anheizphase aus. Es kann so zu einem Schwelbrand kommen. Auf diese Weise werden große Teile der Holzsubstanz ohne Wärmegewinn und damit nutzlos ausgetrieben und unverbrannt in die Umwelt abgegeben.

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